Joni, Mobiler Polizist

Wieso bin ich Polizist geworden?

Der Beruf des Polizisten hat mich schon als kleiner Junge fasziniert. Für mich ging daher ein Kindheitstraum in Erfüllung, als ich von der Kantonspolizei St. Gallen die Möglichkeit bekam, diesen spannenden Beruf erlernen zu dürfen. Als Kind waren es die Uniform, die schönen Autos und das Waffentragen, was mich am Polizisten faszinierten. Zu einem späteren Zeitpunkt war es mein Wunsch einen vielfältigen, abwechslungsreichen und sinnvollen Beruf ausüben zu dürfen, wobei sinnvoll für mich auch bedeutete, dass ich mit meinem Beruf etwas für die Gesellschaft und die Menschen in der Schweiz machen kann. Im Polizeiberuf sind tatsächlich alle meine Vorstellungen, welche ich von meinem persönlichen Traumberuf hatte, erfüllt worden, weshalb ich meine Berufswahl nie bereut habe.

«Der Beruf des Polizisten hat mich schon als kleiner Junge fasziniert.»

Wie sieht mein Alltag aus?

Ich arbeite im Schichtbetrieb, der sowohl Tagesdienste, Früh- und Nachtdienste, wie auch den Nachmittags- und Abenddienst beinhaltet. Die jeweilige Schicht beginnt mit einem Briefing in der Gruppe und dem anschliessenden Ausrücken als Patrouille in die zugeteilte Region. Nach einer ersten Phase des Patrouillierens wird gegessen und danach habe ich Zeit für meine Schreibarbeit, bevor es in einer dritten Phase wieder nach draussen auf die Strasse geht. Während der ganzen Schicht bin ich mit meinen Kolleginnen und Kollegen dafür da, Kontrollen durchzuführen und die Aufträge der Kantonalen Notrufzentrale zu bearbeiten.  Diese können von kleineren Fällen wie beispielsweise eine Ruhestörung über Verkehrsunfälle bis hin zu grossen Fällen wie ein Tötungsdelikt variieren. Man weiss nie was kommt.

Was macht mir besonders Freude an meiner Funktion als mobiler Polizist?

Mir gefällt vor allem der Kontakt zu den Menschen aus allen möglichen Bevölkerungsschichten und aus allen Lebensumständen sehr gut. Die Arbeit mit Menschen ist immer sehr abwechslungsreich und spannend und man lernt sehr viel dabei, auch über sich selbst. Am schönsten ist es, wenn ich als Polizist den Leuten etwas helfen oder ihnen eine Freude machen kann und die Rolle des Polizisten als Freund und Helfer ausleben darf.

«Nach einer ersten Phase des Patrouillierens wird gegessen und danach habe ich Zeit für meine Schreibarbeit bevor es in einer dritten Phase wieder nach draussen auf die Strasse geht. »

Was nicht?

Es gibt immer kleine Sachen, welche einem nicht zu hundert Prozent gefallen. Bei mir ist das zum Beispiel einen Verkehrsunfall bei Regenwetter und Kälte aufzunehmen. Aber all diese Sachenwerden durch das was mir gefällt bei weitem wieder wettgemacht. Und nach dem man einen Verkehrsunfall bei Regen und Kälte aufgenommen hat, ist es jeweils, wenn man daran zurückdenkt, eigentlich doch nie so schlimm gewesen.

Welches Erlebnis hat mich besonders geprägt und warum?

Ich habe bis jetzt noch nie ein spezifisches Erlebnis gehabt, welches mich geprägt  oder auch negativ beschäftigt hat. Dies verdanke ich auch einem sehr guten Umfeld und guten Gesprächen mit (Arbeits-) Kollegen und meiner Familie, welche einem helfen, das Erlebte zu verarbeiten. Was mich aber prägt sind die Umstände, in welchen manche unsere Mitmenschen leben müssen oder Schicksale, welche diese Menschen erleiden mussten. Nicht alle Menschen leben auf der Sonnenseite des Lebens und bei diesen Menschen ist es mir wichtig, immer mit Respekt und Anstand zu agieren.

Deine Ansprechpersonen

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Leiter Personalentwicklung

 

 

Marcel Knaus
Stv L Personalentwicklung
Leiter Grundausbildung

 

Melanie Zettner
Sachbearbeiterin
Personalentwicklung